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Zunächst aktuelle Informationen: Ich mache seit 1985 regelmäßig jeden Sonn- und Feiertag die Kirchenmusik in meiner Heimatpfarrei St.Vitus, Willmatshofen; dazu spiele ich die Orgel, wenn nötig die Gitarre; ich singe die Kantoren-Teile und manchmal auch ein schönes Solo. Seit 1992 musiziere ich selbstständig auf Honorarbasis gegen Rechnung und spiele auf Anfrage auch in anderen Pfarreien.

Der gewöhnliche Sonntags-Gottesdienst kostet die Kirchenstiftung 22,90 €, wenn ich allerdings weiter anreisen, mein Keyboard mitbringen oder vorher noch mit jemandem proben muss, weil ich ihn/sie im Gottesdienst zu begleiten habe, dann kostet es 30,10 €. (Bei Beerdigungen ist das Honorar in die so genannten "Stolgebühren" integriert; das bedeutet, dass die Kirchenstiftung den Hinterbliebenen eine Rechnung stellt und dann mich bezahlt.)

Der Aufwand bei Hochzeiten ist meist erheblich umfangreicher: Da muss ich die musikalischen Wünsche des Brautpaares mit den liturgischen des betr. Pfarrers und mit den musikalischen Möglichkeiten abstimmen und danach das Programm zusammenstellen, da liefere ich die Noten für ein ordentliches Liedblatt, da muss ich eventuell Solisten und Termine mit ihnen organisieren und ich komme mit einer ganzen Reihe von Instrumenten zum Einsatz. Bei Brautpaaren, die mir völlig unbekannt sind, verlange ich 70,00 €, wer sehr sehr gut mit mir befreundet oder verwandt oder benachbart ist, zahlt nichts, so müssen sich die Brautpaare je nach Bekanntheitsgrad richtig einordnen.

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Mein musikalischer Werdegang oder "Mein Leben mit der Hl.Caecilia"

Kindheitserinnerungen

Meine musikalische Begabung zeigte sich schon sehr früh. Bei uns zu Hause wurde viel gesungen. Meine Tante Dora habe ich unendlich bewundert, denn, wenn sie zu Besuch war, dann konnte sie eine zweite Stimme. Es war zwar nur eine einfache "Küchenmädchen-Terz", aber für mich klang es wie eine neue Welt. Einmal, so kann ich mich erinnern, sangen wir den Kanon "C A F F E E" und ich weiß noch, dass ich mir die Ohren zuhielt und alleine eine Stimme übernahm.

Wir hatten auch einen "Musikschrank", also ein Rundfunkgerät mit Plattenspieler. Den "Vogelhändler" aus der Zauberflöte merkte ich mir sofort auswendig und muss ihn so toll vorgetragen haben, dass mich mein Vater, wenn er mich auf seine Geschäftsreisen mitnahm, bei der Kundschaft singen ließ: Gut für den Umsatz.

In der 2.Klasse brachte uns die Lehrerin die Noten bei und ich weiß noch heute, dass mir diese "Schrift" sofort einleuchtete. Als ich dann in der Kirche endlich das "richtige Laudate", das mit Noten, benutzen konnte, stellte meine Mutter mit Erstaunen fest, dass ich die Fehler bemerkte, die der Organist spielte.

Am Sonntag setzte sich mein Vater nach dem Mittagessen vor den Radio und hörte das Wunschkonzert. Wenn dann eine Geige spielte, murmelte er - kurz vor dem Einschlafen - "Geige ist das Schwerste". Völlig klar, dass ich dann Geige lernen wollte. Zur Kommunion bekam ich dann tatsächlich eine geschenkt. Das war aber dann doch das falsche Instrument.

                                                           Stationen

  • 1962 bis 1972: Schüler des Humanistischen Gymnasiums bei St.Stephan in Augsburg, Mitwirkung im "Stephanerchor", im Musikunterricht erste Kenntnisse in Harmonielehre durch P.Hermann Naumann.
  • 1963 bis 1971: Klavierunterricht bei Gregor Heuer, der mich auch an Gehörbildung und Dirigieren heranführte.
  • 1966: Erste Versuche an Gitarre und Orgel, Organisten-Vertretung in St.Maximilian, Augsburg, später in St.Canisius, Augsburg. Cello-Unterricht in St.Stephan bei Walter Reiser.
  • 1968 bis 1970: Erste Stelle als Kirchenmusiker in der Pfarrei "Zum guten Hirten", Stettenhofen; Beginn der bis zu seinem Tod währenden Freundschaft mit dem Orgelbauer Rudolf Kubak (+2008)
  • 1970 bis 1973: Organisten-Vertretungen in Augsburg, St.Don Bosco und St.Simpert, Mitwirkung im Philharmonischen Chor (Leitung: Hans-Thomas Nowowiejski), im Evangelischen Madrigalchor (Friedrich Städtler, +1983) und im Kammerchor (Anton Göttler, +1986), erste Erfahrungen mit "Alter Musik" und historischer Aufführungspraxis (Cemalo, Gamben)
  • 1972 bis 1982: studio -C- augsburg (Dazu mehr auf der Seite "Musik - aus alter Zeit")
  • 1973 bis 1983: Kirchenmusik in St.Simpert, Augsburg (auch dazu mehr auf der Seite "Musik - aus alter Zeit"
  • 1973 bis 1980: Mitwirkung im Ensemble des Instituts für Musikwissenschaft der LMU München (Dr.Rudolf Nowotny, + 1999 )
  • 1985 bis 2005: Leitung des Kirchenchors "Candante" Fischach (dazu wieder mehr auf der Seite "Musik - aus alter Zeit")
  • Seit 1985: Organistendienst in St.Vitus, Willmatshofen (hierzu gibt es bald einige Hörproben auf der Seite "Musik - aktuell")
  • Seit 1996: Nach über 20 Jahren Pause wieder am Cello, zuerst in der Formation "l'EnharmoniQ" mit Ilse Völpel (Geige, Bratsche, +2011) Ruth Döring (Geige) und Eva Schaller (Geige, Bratsche), später und bis heute im "Silbertal" mit Martin Steudel (Geige) und dessen Frau Lucie Galland (Klavier), die sich auch vierhändig mit Elisabeth gut versteht.
  • Seit 2005 spiele ich mit großer Begeisterung im Altstephaner-Orchester Cello und singe auch im Chor mit.
  • und seit 2015, also seit meinem Ruhestand, mache ich intensiv Kammermusik mit meiner lieben Frau Elisabeth am Klavier und der langjährigen Freundin Eva Schaller an der Geige.